Abgeschlossen
Help Yourself – Learn 4 Life

Foto: Körber-Stiftung
Im Rahmen der Jubiläumsinitiative „Anstiften! 50 Impulse für Hamburg!“ der Körber-Stiftung konnte sich das Breakdance-Projekt „Help Yourself – and Learn4Life“ bei der 16-köpfigen Jury unter über 1.000 Projekten, durchsetzen. Die großzügige Förderung, die je zur Hälfte von der Körber-Stiftung und der Katzer GmbH bereitgestellt wurde, gab den Startschuss zu selbstorganisierter Jugendarbeit in Eidelstedt-Ost. Bis zur Fertigstellung des neuen Nachbarschaftszentrums konnten Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren 2 Jahre lang gemeinsam mit ihren Trainern Lena Klass und Patrick Ndongo sowie Stefanie Engelbrecht von Sport ohne Grenzen e.V. die Räume einer leerstehenden Kneipe beziehen. Um die Betriebskosten für die zukünftigen Räumlichkeiten selbst zu erwirtschaften, hat ‚FreshUnit’ eine eigene Bühnenshow erarbeitet, mit der sie dann auf Veranstaltungen und Wettbewerben auftrat. Zusätzlich wurden die besten Mädchen im HipHop- und die besten Jungs im Breakdance-Unterrichten gecoacht, um dann Kurse für Anfänger geben zu können.
Basketball-Schulcamps
Das Ziel der Basketball-Schulcamps ist es, Schüler und Schülerinnen für den Basketballsport zu begeistern und ihnen in einem einwöchigen Schulcamp Grundtechniken des Basketballs näherzubringen, ihre athletischen Fähigkeiten zu fördern und soziale Kompetenzen zu vermitteln. Hierzu hat Sport ohne Grenzen in Zusammenarbeit mit der Behörde für Schule und Berufsbildung in unterschiedlichen Stadtteilen regelmäßig Schulcamps in den Schulferien durchgeführt.
An den Schulcamps, die jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 9.30 bis 16.30 Uhr stattfinden, nehmen durchschnittlich 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahren teil. In den Trainingseinheiten werden insbesondere Übungen durchgeführt, die für Basketball-Anfänger geeignet sind und Wurf-, Pass- und Dribbeltechniken vermitteln. Die Förderung sozialer Kompetenzen wie Teamfähigkeit oder der Umgang mit Regeln findet zum einen während des Trainings statt, indem Spielformen gewählt werden, bei denen z.B. das Punkten des Jüngsten oder der Kleinsten etc. durch extra Punkte belohnt wird oder erst gepunktet werden darf, wenn alle Teammitglieder den Ball berührt haben. Darüber hinaus werden in einer Teamstunde, die im Anschluss an das Mittagessen stattfindet, spezielle Übungen zur Schulung von Teamfähigkeit durchgeführt und in einem offenen Gesprächen die Erlebnisse im Schulcamp diskutiert. Besonders die Kooperation mit dem Deutschen Rollstuhlsport Verband hat sich als zielführend hinsichtlich des integrativen Charakters der Camps erwiesen. Die TeilnehmerInnen werden im Rahmen von Fragerunden durch Mitarbeiter des DRS über das Leben von Menschen mit Behinderung informiert und haben im Anschluss selbst die Möglichkeit, aktiv am Rollstuhlbasketball teilzunehmen. Dies ist für viele TeilnehmerInnen eine bleibende und sehr lehrreiche Erfahrung.
Workshop-Tage

Bei den Workshop-Tage planen die Schülerinnen und Schüler ein Streetball-Turnier an ihrer Schule oder nehmen daran als SpielerInnen teil. Zum Beginn eines jeden Workshop-Tages werden alle Schülerinnen und Schüler eines gesamten Jahrgangs dazu aufgefordert, sich für die Teilnahme in einer von vier Gruppen (Basketball, Dokumentation, Turnierleitung und Verpflegung) zu entscheiden.
Für die Gruppe „Basketball“ findet am Vormittag eine Trainingseinheit statt. Neben Aufwärmen, Krafttraining und eine Einführung in die Basketballregeln werden Wurf-, Dribbel- und Passübungen durchgeführt. Die Schüler dieser Gruppe treten nach der Mittagspause bei dem Streetball-Turnier in Dreierteams gegeneinander an.
Die Dokumentationsgruppe hat die Aufgabe, die gesamte Veranstaltung zu dokumentieren. Dafür finden sich die TeilnehmerInnen dieser Gruppe am Vormittag in Kleingruppen zusammen, um ihre Arbeit zu planen und Material für ihre Berichte zu sammeln. Während des Turniers machen sie Fotos, Filmaufnahmen oder führen Interviews mit Schülern, Lehrern und Trainern, um einen Bericht für bspw. die Schulhomepage zu erstellen.
Die Schülerinnen und Schüler der Gruppe „Turnierleitung“ planen und organisieren den Ablauf des Streetball-Turniers. Hierzu zählen insbesondere Aufgaben wie die Anzahl und Namen der teilnehmenden Mannschaften zu erfassen, einen Spielplan zu erstellen, Schiedsrichter einzuteilen oder Spielfeldmarkierungen zu zeichnen. Während des Turniers weist diese Gruppe die Punktezähler zu, koordiniert die Spielpaarungen und führt die Siegerehrung durch.
Durch die Gruppe „Verpflegung“ wird die Verköstigung der Workshop-TeilnehmerInnen gewährleistet. Die SchülerInnen analysieren hierfür den Bedarf, planen die Umsetzung, besorgen die Lebensmittel und bereiten das das Essen zu.
Rock’n’Ball

Das dreitägige Sportangebot findet in den Schulferien statt, um Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Von morgens bis nachmittags besteht die Möglichkeit, verschiedene Sportarten (z.B. Baksetball, Boxen, Breakdance, Fußball) auszuprobieren. Darüber hinaus erhalten die TeilnehmerInnen während der gesamten Dauer Snacks, Getränke und pro Tag ein warmes Mittagessen. Ein wichtiger Aspekt vom Rock’n’Ball ist, dass das Angebot überwiegend von Jugendlichen für Jugendliche bereit gestellt wird. TeilnehmerInnen aus vorangegangenen Projekten von Sport ohne Grenzen e.V., die sich besonders engagiert haben und sich nicht nur durch ihr sportliches Talent, sondern auch durch ihr vorbildliches Sozialverhalten hervorgetan haben, werden bei Rock’n’Ball als Übungsleiter eingesetzt. Dies sorgt für eine zielgerechte Ansprache von Jugendlichen, da die inhaltlichen Angebote eine ständige Innovation durch die Nachwuchsübungsleiter erfahren.
